Die eigene Mineralquellen

Die Heilmineralquellen

Die Stadt Marienbad ist vor allem dank ihrem Kurbad und den natürlichen Mineralquellen bekannt. In und um Marienbad entspringen etwa 100 Mineralquellen mit Anteilen an Kohlendioxid und Mineralsalzen, von denen 53 Quellen gefasst und genutzt werden. Es handelt sich hierbei um kalte, eisenhaltige mineralische Wasser unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung.

 

Die Edward VII. Quelle & die Augustinquelle

Marienbad liegt in einem Gebiet, das außerordentlich reich an Naturheilressourcen ist. Im Umkreis der Stadt entspringen ungefähr 100 Quellen. Alle hier heimischen Mineralquellen sind kalt, ihre Temperatur bewegt sich zwischen 7 und 15 °C. Eine balneologische Rarität besteht darin, dass auf einem so kleinen Gebiet soviele Quellen mit total unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung entspringen, was eine Behandlung verschiedenster Arten von Erkrankungen ermöglicht.

Beide unsere Quellen entspringen in der Nähe der Ferdinandkolonnade in einer Tiefe von ungefähr 70 m. Bei der chemischen Zusammensetzung handelt es sich um eine Hydrogenkarbonat-, Sulfat-, Natriummischung, beide sind sehr stark mineralisierte kalte natürliche Sauerbrunnen. Sie haben einen hohen Gehalt an Kalzium, Magnesium und Eisen.

Die täglich empfohlene Trinkmenge der Mineralwässer beträgt 0,5 – 0,7 l, am besten geteilt in 3 Einheiten jeweils 30 – 45 Minuten vor dem Essen.

Die Edward VII. Quelle Die Augustinquelle

 

neutralisiert den Magensaft

senkt Übersäuerung

verbessert die Gewebeempfindlichkeit auf Insulin

Obstipation – beschleunigt die Darmperistaltik

Divertikulose

 

hilft bei Entzündungen der Harnwege

Harnsteinleiden

diuretische Wirkung

Gicht

hilft nach urologischen Operationen

Die Quellen sind aufgrund ihres hohen Gehaltes an freiem CO2 sehr gut für Mineralbäder geeignet, die die Durchblutung verbessern, über eine sedative Wirkung verfügen  und zu einer Senkung des Blutdruckes beitragen.